Projekte

Gesundheit und ein positives Selbstwertgefühl sind wichtige Grundlagen, damit die Kinder zu selbstbewussten jungen Menschen heran wachsen können. Dafür setzt sich die Martinusschule besonders ein und nimmt an verschiedenen Projekten zur Gesundheitsförderung teil.    

 

 

Fair Play 


„Das Konzept „Fairplay“ beruht auf den Erfahrungen, dass die ausschließlich harmonisierende Pädagogik im Schulalltag bislang nicht zu einer nachhaltigen Gewaltvermeidung an Schulen geführt hat. Diskriminierung und Gewaltausübung sind erlernte Fähigkeiten. Oft zeigt sich Ausgrenzung und Mobbing schon in den ersten beiden Schuljahren.
Wir wissen heute, dass gut gemeinte Appelle, Verbote und Strafen nicht den erwünschten Erfolg bringen. Daher wird der Ruf nach neuen pädagogischen Methoden laut. Hierbei geht es um Thematisierungswege, die es ermöglichen konstruktive Konfliktlösungen zu entwickeln und zu erproben. Im Training finden die Kinder selbst heraus, was gut oder schlecht ist.“ (Axel Schmieding)
Fair Play ist ein Trainingsprogramm für unsere Kinder,  das von Herrn Schmieding durchgeführt wird. In 5 Doppelstunden werden die Kinder von ihm trainiert. Die Schüler/innen sollen Toleranz gegenüber anderen entwickeln. In vielen Übungen geht es darum, sich in die Rolle des Gegenüber zu versetzen, Schuld- und Schamgefühl zu entwickeln und Empathieempfindungen zu schulen. Probleme ergeben sich aus den alltäglichen Schulsituationen. Unsoziales Verhalten soll durch prosoziales Verhalten ersetzt werden.
Jedes Jahr wird eine neue Einheit angeschlossen, um Impulse zu geben. Aus diesem Grund haben die Lehrerinnen bereits eine Fortbildung dazu durchgeführt, um die erarbeiteten Strategien fortzusetzen. Beginnen werden die Kinder in Klassenstufe 2.
 

 

ZIEL des Projektes:
-   WIR –Gefühl stärken
-   Verbesserung der Körperwahrnehmung z.B. bei aggressiven         Gefühlen
-   Körpersprache erkennen
-   Überwindung von Ängsten
-   Konflikte lösen ohne Verlierer
-   Verringerung von Verhaltensauffälligkeiten in der Schule
-   Leichte Provokationen aushalten und darauf wirkungsvolle und nachhaltige Verhaltensänderungen zum  Thema Gewalt

 

 

 

 

 

Gesund macht Schule

"Das Programm „Gesund macht Schule - Gesundheitsförderung und Gesundheitserziehung in der Primarstufe“ ist ein Settingangebot der Ärztekammern in Nordrhein, Hamburg und Sachsen-Anhalt und der AOK Rheinland/Hamburg und AOK Sachsen-Anhalt. Es fördert die Zusammenarbeit von Schule, Schülern, Ärzten und Eltern im Bereich der Kindergesundheit."

 

http://www.gesundmachtschule.de/  

 

 

 

Mein Körper gehört mir 

"Das Thema sexueller Missbrauch wird den Schülerinnen und Schülern kindgerecht nahegebracht. Die einzelnen Teile des Programms widmen sich den Themen Ja- und Nein-Gefühle, sexueller Missbrauch durch Fremde und durch Täter aus dem Nahbereich der Kinder. Trotz der ernsthaften Inhalte wird viel gelacht, gesungen und über die von den beiden Darstellern gespielten Szenen diskutiert. Den Kindern wird erklärt, was sexueller Missbrauch ist. Sie werden aufgefordertihren Gefühlen zu  trauen und sieerfahren, dass jeder das Recht hat, „Nein!“ zu sagen, wenn eine Berührung unangenehm ist, oder wenn ein anderer meine persönlichen Grenzen überschreitet."

 

http://www.meinkoerpergehoertmir.de/

http://www.theaterpaed-werkstatt.de/ 







Jeki - Jedem Kind ein Instrument

Musische Bildung hat auf Kinder vielfältige positive Auswirkungen. Das Musizieren schult nicht nur die Wahrnehmungs- und Assoziationsfähigkeit bei Kindern, sondern auch die Konzentration, Ausdauer und Disziplin. „Damit unterstützt der Musikunterricht durch die Vermittlung bedeutender Schlüsselqualifikationen eine positive Persönlichkeitsentwicklung des Kindes.“ (aus dem Jeki –Konzept der Musikschule Geldern)

Das Programm versteht sich als Ergänzung zum Musikunterricht. Die Teilnahme ist freiwillig. Wichtig ist die Abstimmung der Erziehungspartner. „Angestrebt wird die musikalische Öffnung in die breite um möglichst vielen eine Teilnahme am kulturellen Leben zu ermöglichen.“ (siehe oben)

 

Das Programm

Jeki ist ein Kulturprogramm für die Grundschule. Die Durchführung erfolgt auf der Grundlage der Konzeption der Musikschulen des Kreises Kleve.


http://www.kms-kleve.de

Seit diesem Schuljahr 2016/17 können wir an unserer Schule das Programm „Jedem Kind ein Instrument“ der Musikschule Geldern anbieten. Dieses Programm führt Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Grundschuljahre an die Musik und das praktische Musizieren heran. Während des zweijährigen Unterrichts vermittelt im ersten Unterrichtsjahr ein Tandem mit je einer Lehrkraft aus Grundschule und Musikschule den Teilnehmern musikalisches Grundwissen. Die Kinder werden spielerisch an die Musik herangeführt. Im Vordergrund steht hierbei die Vorstellung der unterschiedlichen Musikinstrumente.


Im zweiten Jahr erhalten die Schüler/innen Unterricht an einem im ersten Jahr gewählten Instrument. In Kleingruppen von 4-6 Kindern werden sie von einer Musikschullehrkraft einmal pro Woche in ihrer Grundschule unterrichtet.

Hierfür stellt die Musikschule Instrumente in altersgemäßen Größen zur Verfügung. Durch den Gruppenunterricht werden die Kinder in besonderer Weise motiviert: Das Miteinander-Lernen und der gemeinsame Fortschritt erleichtern den Einstieg in das instrumentale Musizieren (siehe Homepage der Musikschule).